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Beschäftigungsperspektiven in der Kindertagesförderung: Fachkräfte im Mittelpunkt

Auf Einladung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte fand am 21. Juli 2026 eine Informationsveranstaltung zur zukünftigen Beschäftigungsperspektive für Fachkräfte in der Kindertagesförderung statt. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam mit Trägern, Verwaltung, Arbeitsagentur und Hochschule Lösungsansätze für die sich verändernde Situation in den Kindertageseinrichtungen des Landkreises zu diskutieren.

Für die BSW-Kreistagsfraktion Mecklenburgische Seenplatte nahm Maik Michalek an der Veranstaltung teil.

Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen der rückläufigen Kinderzahlen auf die Betreuungssituation und den Personalbedarf. Vorgestellt wurden aktuelle Daten zur Bevölkerungsentwicklung sowie Ergebnisse der Jugendhilfeplanung. Vertreter der freien Träger schilderten die Herausforderungen, die sich bereits heute durch sinkende Belegungszahlen ergeben. Gleichzeitig informierte die Agentur für Arbeit über die Entwicklung des Arbeitsmarktes und mögliche Perspektiven für betroffene Fachkräfte.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte. Die Hochschule Neubrandenburg sowie das Institut für Weiterbildung stellten Angebote vor, mit denen Beschäftigte ihre beruflichen Perspektiven erweitern und sich auf zukünftige Anforderungen vorbereiten können.

Für das BSW ist klar: Der demografische Wandel darf nicht dazu führen, dass erfahrene pädagogische Fachkräfte verloren gehen. Vielmehr müssen frühzeitig tragfähige Konzepte entwickelt werden, die Beschäftigung sichern, Weiterqualifizierung ermöglichen und gleichzeitig die Qualität der frühkindlichen Bildung erhalten. Dazu gehört auch, die betroffenen Beschäftigten und Träger in die weiteren Planungen einzubeziehen.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass der Landkreis die Herausforderungen erkannt hat. Nun kommt es darauf an, gemeinsam mit den Kommunen, den Trägern und den Beschäftigten Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Kindern als auch den Fachkräften langfristige Perspektiven bieten.