Teilhabe darf kein Lippenbekenntnis bleiben
Die Antwort des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte zeigt ein widersprüchliches Bild: Während die Zahl der Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen in den vergangenen zehn Jahren leicht zurückgegangen ist, sind die Ausgaben für die Eingliederungshilfe von rund 17,2 Millionen Euro im Jahr 2015 auf über 26,7 Millionen Euro im Jahr 2025 gestiegen. Gleichzeitig nimmt der bürokratische Aufwand durch immer neue Dokumentations- und Nachweispflichten weiter zu.
Für das BSW steht fest: Menschen mit Behinderungen brauchen echte Teilhabe, gute Arbeitsbedingungen und verlässliche Unterstützung statt immer mehr Bürokratie. Öffentliche Mittel müssen dort ankommen, wo sie gebraucht werden – bei den Betroffenen, ihren Familien und den Beschäftigten in den Einrichtungen. Inklusion bedeutet Respekt, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit für alle.
