ÖPNV stärken ohne Mehrkosten: BSW fordert zusätzliche Halte für neue Regio-Buslinie
Die Kreistagsfraktion BSW – Vernunft und Gerechtigkeit setzt sich für eine bessere Anbindung des ländlichen Raums im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ein. Mit einem aktuellen Antrag fordert die Fraktion, die geplante Regio-Buslinie zwischen Neubrandenburg und Greifswald um zusätzliche Haltepunkte in Burow und Jarmen zu erweitern.
Der Kreistag soll den Landrat beauftragen, hierzu ergänzende Verhandlungen mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald aufzunehmen. Ziel ist es, die neue Busverbindung von Beginn an so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen davon profitieren.
Aus Sicht der BSW-Fraktion bietet sich hier eine einfache und effektive Möglichkeit, die Mobilität im ländlichen Raum deutlich zu verbessern – und das ohne zusätzliche Kosten. Die notwendige Infrastruktur ist bereits vorhanden, die Haltepunkte liegen direkt an der Strecke und können ohne baulichen Aufwand genutzt werden.
Zugleich würde sich die Fahrzeit der Linie nur minimal verlängern, da ein Halt nur bei tatsächlichem Bedarf erfolgt. Statt Nachteile zu schaffen, könnten durch zusätzliche Zustiegsmöglichkeiten sogar mehr Fahrgäste gewonnen werden.
Die Fraktion sieht in dem Vorschlag einen pragmatischen Schritt, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen und gleichzeitig die Lebensqualität in kleineren Orten zu erhöhen. Darüber hinaus regt die BSW-Fraktion an, perspektivisch weitere Haltepunkte entlang der Strecke zu prüfen, um die Anbindung der Region insgesamt zu stärken.
Die BSW-Fraktion macht deutlich: Gute Mobilität darf nicht an Ortsgrenzen enden. Gerade im ländlichen Raum braucht es durchdachte Lösungen, die ohne großen finanziellen Aufwand spürbare Verbesserungen bringen.
